Lob des Imperiums
Der Untergang Roms und die Zukunft des Westens
Autor: Ralph Bollmann
Seiten: 208
Format:
Gebunden mit Schutzumschlag
Preis: 18 € (D), 18,5 € (A), 31,9 sFr
ISBN: 9783937989211
Erscheinungsdatum:Oktober 2006
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Von Rom lernen
Man wird über Bollmanns Urteile in fast jedem Fall streiten können, aber das ist bei einer solchen Nutzung des »fernen Spiegels« (Barbara Tuchman) nicht verwunderlich. Herausfordernd und bedenkenswert sind sie durchweg (...).
Herfried Münkler
Die Zeit
Das Imperium Romanum war tolerant
Am Ende ging das römische Imperium, das die freiheitsliebenden Völker ihrer Identität beraubte, verdientermaßen an seiner Dekadenz und "Überdehnung" zugrunde. Leider brach daraufhin das finstere Mittelalter an.
So geht ein modernes Märchen, das vor allem in Deutschland gerne erzählt wird - die Kinder lernen es aus den "Asterix"-Bänden von Uderzo und Goscinny, die Erwachsenen sehen dasselbe dann im Großformat in Kleists "Hermannschlacht". Ralph Bollmann, Historiker und Ressortleiter der "tageszeitung" für Innenpolitik, stellt dem antirömischen Märchen in seinem großartig geschriebenen (stellenweise geradezu witzigen) "Lob des Imperiums" eine Handvoll historische Wahrheiten entgegen.
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http://www.welt.de/print-welt/article706585/Das_Imperium_...
Die Welt
Obsessiver Vergleich. Ralph Bollmann bricht eine Lanze für das römische Imperium
Man beschliesst diese auf den ersten Blick sehr populärwissenschaftlich wirkende Lektüre mit einigem Respekt vor dem Autor - und mit intellektuellem Gewinn. (...) Auf dem Umweg über das antike Rom lernen wir, unsere Interpretationen der Gegenwart distanzierter, gelassener und vielleicht sogar mit Selbstironie zu nehmen. Und das ist ja nicht wenig.
Hans Ulrich Gumbricht
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http://www.nzz.ch/2006/10/02/fb/articleEHMMW.html
Neue Zürcher Zeitung